|
zurück zur Homepage
SCopP
Download von SCopP.zip
SCopP ist ein Konsolenprogramm zum gesammelten Kopieren von Dateien. Dateien werden aus einer Vielzahl von Verzeichnissen und Unterverzeichnissen heraus in ein anderes Verzeichnis kopiert.
Dieser Text soll bei der Verwendung des Programm helfen.
Hinweis: Für alle Schäden oder Probleme, die mit der Nutzung des Programms entstehen wird nicht gehaftet! Es wurde jedoch mit viel Sorgfalt entwickelt und wird vom Programmierer selbst häufig verwendet.
Sollten Fragen zum Programm bestehen oder aber Anmerkungen gemacht werden wollen, Fehler gemeldet oder Sonderwünsche angebracht werden, sollen diese an folgende Adresse gesandt werden:
whitedragon@chris-soft.de
Die private Nutzung des Programms ist kostenlos. Sollte jemand das Programm allerdings exzessiv nutzen, so kann er mich gerne fragen, ob er mir ein Geschenk machen darf. Meine Wunschliste für Bücher ist lang!
Bei gewerbliche Nutzung bitte ich um Anfrage der jeweiligen Firma bzw. des jeweiligen Amts. Auch hierfür bitte obige Mailadresse verwenden.
Da es sich um SCopP um ein Konsolenprogramm handelt wird es über die DOS-Box aufgerufen. Dennoch sei hier darauf hingewiesen, dass es sich um ein Windows-Programm handelt, welches über eine reine DOS-Oberfläche nicht aufgerufen werden kann.
Die Parameter des Programms werden nicht über die Kommandozeile mitgegeben, sondern müssen in der Datei scopp.ini im gleichen Verzeichnis wie das Programm selbst mitgegeben werden. Diese Datei ist nicht wie eine INI-Datei aufgebaut, sondern hat ein eigenes Zeilenformat: Fängt eine Zeile mit einem Leerzeichen an, so ist es automatisch eine Leerzeile, ansonsten ist es eine Befehlszeile.
Die Befehle werden nun im einzelnen aufgelistet. Um sich nicht alle Befehle merken zu müssen kann man auch einfach die Datei scopp.ini löschen und das Programm starten. Es wird dann eine kommentierte Beispieldatei scopp.ini erzeugt.
copy bzw. nocopy bestimmen, ob die Dateien tatsächlich kopiert werden sollen oder ob man nur die Protokolldatei erstellen will, ohne die Dateien zu kopieren oder zu verschieben. Dies kann nützlich sein, um Dateien zu zählen oder aufzulisten.
Durch den Befehl delete werden die Dateien nach erfolgreichem Kopieren gelöscht. Es findet also kein Verschieben statt, sondern ein Kopieren mit anschließendem Löschen.
logfile dateiname ändert den Namen der Protokolldatei ab. Dieser ist standardmäßig scopp.log.
Mittels search dateimuster wird angegeben, nach welchen Dateien gesucht werden soll, um sie zu kopieren. Im Dateimuster dürfen die Joker/Platzhalter ? und * angegeben werden. Das Fragezeichen steht dabei für ein beliebiges Zeichen während der Stern für eine beliebig große Anzahl von Zeichen steht. Der Stern darf nur am Anfang oder Ende des Musters stehen. search darf beliebig oft angegeben werden.
Ein Quellverzeichnis, aus dem heraus kopiert werden soll, wird mit sourcedir verzeichnis angegeben. Wird anstelle des Verzeichnisses der Stern angegeben, so ist hiermit das Verzeichnis gemeint, in dem scopp.exe selbst steht. Dieser Befehl darf beliebig oft angegeben werden.
Das Zielverzeichnis bestimmt man mit destdir verzeichnis. Auch hier kann der Stern für das aktuelle Verzeichnis verwendet werden. Das Zielverzeichnis muss schon existieren.
Der Sonderbefehl stopdir unterverzeichnis legt den Namen eines Verzeichnisses fest, an dem die Suche gestoppt werden soll. Dies ist nicht ein kompletter Verzeichnisname, sondern nur der eines Unterverzeichnisses.
Um die Abhandlung von Dateien mit gleichem Namen zu regeln, kann man den Befehl duplicate parm verwenden. Es gibt hiervon vier Ausprägungen:
duplicate first kopiert die erste gefundene Datei. Alle weiteren mit gleichem Namen werden ignoriert.
duplicate largest kopiert die größte der gefundenen Dateien gleichen Namens.
duplicate newest prüft das Änderungsdatum der gleichnamigen Dateien und nimmt die neuste von allen.
duplicate rename anhang kopiert alle Dateien und benennt mehrfach gleiche Dateien um. Somit werden alle Dateien kopiert, ohne sich gegenseitig zu überschreiben. Man gibt einen Anhang mit, der an den Namen der Datei (vor die Dateiendung!) gehangen wird. Dieser Anhang wird dann alhpabetisch oder numerisch hochgezählt, je nach Aussehen.
Die Protokollierung wird über den Befehl log parms geregelt. Die Parameter können direkt hinter einander oder in eigenen log-Befehlen stehen:
count: Dateien und Ordner werden gezählt.
files: Mitprotokollieren jeder kopierten Datei.
|